Swiss Wealth View – Handelssanktionen prägen die Märkte

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Nach einem schwachen Jahresausklang 2018 verbesserten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Beginn des laufenden Jahres wieder. Maßgeblich dafür war unter anderem die Abkehr der bedeutenden Notenbanken von einer strafferen Geldpolitik. Die meisten Ökonomen erwarten, dass dieser Erholungstrend noch eine Weile anhalten könnte. Insgesamt dürfte die globale Konjunkturdynamik jedoch allmählich nachlassen. Hauptrisikofaktoren bleiben die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sowie der Irankonflikt. Unternehmen dürften deshalb verstärkt dazu übergehen, die Versorgungsketten zu diversifizieren – etwa über eine Verlagerung von China nach Vietnam oder mit Nearshoring.

Nachdem die Weltwirtschaft lange von der Globalisierung profitiert hat, dürften wir nun in eine Phase der Deglobalisierung übergehen. Dabei ist nicht unbedingt eine Stagflation zu befürchten, aber tendenziell mit niedrigeren Wachstumsraten bei einer höheren Inflation zu rechnen.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Für mehr Informationen nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Urs Imber, CEO, Swiss Wealth Protection